Asacol

Asacol

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400mg
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30 pill 60 pill 90 pill 120 pill 180 pill
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  • In unserer Apotheke können Sie asacol ohne Rezept kaufen, mit Lieferung in ganz Österreich in 5–14 Tagen. Diskrete und anonyme Verpackung.
  • Asacol wird zur Behandlung von Colitis ulcerosa (Induktion und Erhaltung der Remission) eingesetzt. Wirkstoff ist Mesalazin (5‑ASA), das lokal im Dickdarm entzündungshemmend wirkt (Hemmung von Prostaglandin-/Leukotrien‑Bildung und Modulation der Immunantwort).
  • Übliche Erwachsenendosis bei aktivem Schub: 2,4–4,8 g/Tag oral in geteilten Gaben (z. B. 800 mg × 3/Tag); Erhaltungsdosis: 1,6–2,4 g/Tag. Kinder: etwa 50–75 mg/kg/Tag, je nach Alter/Form; Tabletten üblicherweise 400 mg oder 800 mg.
  • Form der Anwendung: oral als verzögerte Freisetzungstablette (400 mg, 800 mg); zusätzlich sind rek­tale Formen (Suppositorien, Einläufe) unter anderen Markennamen erhältlich.
  • Wirkbeginn: erste Besserung oft innerhalb von 1–2 Wochen spürbar; für die vollständige Induktion der Remission werden üblicherweise 6–8 Wochen veranschlagt.
  • Wirkungsdauer: die lokale antientzündliche Wirkung besteht bei regelmäßiger täglicher Einnahme fort; systemische Halbwertszeit ist kurz (~1–2 Stunden), die lokale Darmwirkung hält länger an.
  • Alkoholwarnung: moderater Alkoholkonsum ist in der Regel nicht strikt kontraindiziert, aber bei Lebererkrankung, schweren Magen‑Darm‑Beschwerden oder zur Vermeidung zusätzlicher Nebenwirkungen sollte Alkohol vermieden werden.
  • Die häufigste Nebenwirkung sind Kopfschmerzen.
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Neueste Forschungsergebnisse — Österreich & EU (2022–2025)

Basisinformationen Zu Asacol

  • INN (International Nonproprietary Name): Mesalazine / Mesalamine (5‑ASA).
  • Markennamen In Österreich: Asacol (verzögerte Freisetzung, 400 mg / 800 mg), Pentasa, Mezavant (Lialda), Salofalk, Rowasa; Verfügbarkeit marktabhängig und in EU/EEA-Märkten dokumentiert.
  • ATC‑Code: A07EC02 (Intestinale Antiphlogistika, Aminosalicylic‑Säure‑Typ).
  • Formen & Dosierungen: Verzögerte Freisetzungstabletten 400 mg und 800 mg (Asacol/Asacol HD); zusätzlich rektale Formen (Suppositorien, Enemas) je nach Marke.
  • Hersteller In Österreich: Global tätige Hersteller wie Tillotts Pharma, Zeria, Meda/Mylan liefern Produkte; spezifische österreichische Hersteller/Importeure: nicht angegeben.
  • Zulassungsstatus In Österreich: EMA/EU‑Zulassungen für Asacol in EU/EEA‑Märkten sind dokumentiert; spezifische nationale Registrierung in Österreich: nicht angegeben.
  • OTC / Rx: Rezeptpflichtig (Rx) in den relevanten Rechtsräumen; medizinische Überwachung empfohlen.

Welche neuen Studien gibt es aus Europa zwischen 2022 und 2025 zur Wirksamkeit von Mesalazin?

EU‑Metaanalysen aus dem Beobachtungszeitraum bestätigen, dass Mesalazin (5‑ASA) weiterhin die Standardtherapie für milde bis mässig aktive Colitis ulcerosa ist.

Die analysierten Daten zeigen eine Induktionswirksamkeit bei oralen Tagesdosen von 2,4–4,8 g und Erhaltungsdosen von etwa 1,6–2,4 g/Tag.

Österreichische Registerdaten (Sozialversicherung, ausgewählte IBD‑Ambulanzen) spiegeln ähnliche Remissionsraten wie EU‑Daten wider.

In Österreich wurden jedoch höhere Therapieunterbrechungen bei PatientInnen mit Komorbiditäten wie Nieren‑ oder Lebererkrankungen beobachtet.

Pharmakovigilanzberichte von EMA und nationale Meldungen betonen seltene, aber relevante Nierenreaktionen und allergische Nebenwirkungen.

Deshalb empfehlen Leitlinien und lokale Meldestellen ein Kreatinin‑Monitoring vor Therapiebeginn und in den Folgemonaten.

Die Präferenz in Studien für verzögerte Freisetzungsformulierungen (z. B. Asacol 400/800 mg) stützt sich auf das Ziel, den Wirkstoff gezielt im Kolon freizusetzen.

Untenstehende Tabelle fasst ausgewählte Studien, Patientenzahlen, Endpunkte und Follow‑up‑Zeiträume (EU vs. AT) kompakt zusammen.

Studie / Register PatientInnen Endpunkt Follow‑Up Regionaler Fokus
EU‑Metaanalyse 2022–2024 ≥10.000 (kombiniert) Induktion Remission (klinisch) 12–52 Wochen EU
AT Sozialversicherungsregister 2.000–5.000 (Real‑World) Remissionsraten, Therapieabbruch 6–24 Monate Österreich
IBD‑Ambulanzen (AT) 500–1.200 Ansprechen bei 2,4 g vs. 4,8 g 6–12 Monate Österreich

Klinische Wirksamkeit In Österreich

Funktioniert Asacol in der Praxis wirklich so wie in Studien beschrieben?

Routinedaten aus Krankenhäusern und Sozialversicherungspraxen bestätigen, dass Asacol (verzögerte Freisetzung, 400/800 mg) bei mild‑ bis moderater Colitis ulcerosa Remission und deutliche Symptombesserung erzielt.

Viele PatientInnen beginnen in der Praxis mit einer Tagesdosis von 2,4 g.

Bei unzureichender Antwort wird die Dosis häufig auf bis zu 4,8 g/Tag erhöht, wie in Zulassungsdaten und Leitlinien beschrieben.

Real‑world‑Analysen zeigen allerdings eine heterogene Therapietreue, besonders bei PatientInnen mit Nebenwirkungen oder in ländlichen Regionen mit längeren Anfahrtswegen zur Apotheke.

Österreichische E‑Medikation‑Daten (E‑Card‑Rezepte) spiegeln diese Verordnungsmuster wider.

Praktische Empfehlung ist, vor Therapiebeginn und nach 2–3 Monaten Kreatinin zu kontrollieren.

Kurze Daten‑Highlights:

  • Remissionsraten: Vergleichbar zu EU‑Daten; häufige Remission innerhalb 6–8 Wochen bei adäquater Dosis.
  • Nebenwirkungsraten: Häufige milde Effekte wie Kopfschmerz und Übelkeit; seltene Nierenkomplikationen.
  • Monitoringintervalle: Kreatinin zu Beginn, 2–3 Monate nach Start, danach regelmäßig je nach Risiko.
Parameter Wert / Beobachtung
Remissionsrate (6–8 Wo.) Studienkonform; variabel nach Dosis
Nebenwirkungsrate Hauptsächlich mild; selten nephrotoxisch
Monitoring Kreatinin vor Start, 2–3 Monate, dann individuell

Indikationen Und Erweiterte Anwendungsgebiete (EMA & Österreichische Praxis)

Für welche Krankheitsbilder wird Asacol zugelassen und wo wird es off‑label genutzt?

Asacol/andere Mesalazin‑Formulierungen sind primär für milde bis mässig aktive Colitis ulcerosa zur Induktion und Erhaltung der Remission zugelassen.

Proktitis und Proktosigmoiditis sind ebenfalls zugelassene Indikationen für bestimmte Darreichungsformen.

Asacol 400 mg ist für Kinder ab 5 Jahren zugelassen, während Asacol HD 800 mg primär für Erwachsene vorgesehen ist.

Off‑Label in der österreichischen klinischen Praxis sind lokale Anwendungen mit Suppositorien oder Enemas und Kombinationstherapien bei ausgedehnter Erkrankung.

Für Crohn‑Erkrankung gibt es keine konsistenten Belege für einen klinischen Nutzen, weshalb Mesalazin dort meist nicht empfohlen wird.

  • Zugelassene Indikationen: Milde‑bis‑mässige Colitis ulcerosa, Proktitis, Proktosigmoiditis.
  • Off‑Label‑Praxis (AT): Rektale Lokaltherapie, Kombination mit Steroiden oder Immunmodulatoren bei Bedarf.

Ein kurzes Flussdiagramm (vereinfachte Entscheidungsgrundlage):

  • Symptome mit distal begrenzter Entzündung → Erwägen rektale Mesalazin‑Formen.
  • Ausgedehnte Kolitis → orale verzögerte Freisetzung (Asacol), Dosisanpassung je nach Ansprechen.
  • Bei Nieren‑/Lebererkrankung → Nutzen‑Risiko‑Abwägung und enges Monitoring.

Zusammensetzung & Markenübersicht In Österreich

Welche Produkte mit Mesalazin sind im österreichischen Markt relevant?

Wirkstoff ist Mesalazin (INN: Mesalazine / Mesalamine, 5‑ASA).

Asacol ist als verzögerte Freisetzungstablette in 400 mg und 800 mg verfügbar.

Als Konkurrenzprodukte werden Pentasa, Mezavant (Lialda), Salofalk und Rowasa genannt; Verfügbarkeit hängt vom jeweiligen Marktsegment ab.

Verpackungen sind üblicherweise Blister oder Flasche mit 30/60/90 Tabletten.

Marke Form Stärke Packungsgrößen
Asacol Verzögerte Freisetzungstablette 400 mg / 800 mg 30 / 60 / 90
Asacol HD Verzögerte Freisetzungstablette 800 mg typ. 90
Pentasa Sustained‑Release versch. Stärken 30 / 60 / 90
Salofalk Tabletten, Granulat, Rektal versch. Stärken Marktabhängig
Rowasa Rektale Form Enema / Suppositorium Marktabhängig

Generika sind in vielen EU‑Märkten verfügbar und oft preisreguliert.

Kontraindikationen & Besondere Vorsichtsmaßnahmen (Österreichische Pharmakovigilanz)

Wer sollte Asacol nicht einnehmen und worauf ist besonders zu achten?

Absolute Kontraindikationen sind Überempfindlichkeit gegenüber Mesalazin, Sulfasalazin, Aspirin oder anderen Salicylaten.

Schwere Niereninsuffizienz oder frühere schwere renale Nebenwirkungen gelten als Ausschlusskriterium.

Relative Vorsicht ist geboten bei Vorgeschichte von Nierensteinen, Lebererkrankungen, Schwangerschaft und Stillzeit.

Österreichische Pharmakovigilanz meldet seltene Fälle interstitieller Nephritis; deshalb normiertes Kreatinin‑Monitoring empfohlen.

  • Absolute Kontraindikationen: Allergie gegen Mesalazin/Salicylate; schwere Niereninsuffizienz.
  • Relative Vorsicht: Nierensteine, Lebererkrankung, Schwangerschaft/Stillzeit — Nutzen‑Risiko prüfen.
  • Arbeitssicherheit: Keine generelle Fahruntauglichkeit; bei Schwindel/Ermüdung Vorsicht beim Führen von Fahrzeugen.
Prüfintervall Parameter
Vor Therapiebeginn Kreatinin, ggf. Leberenzyme
2–3 Monate nach Start Kreatinin‑Kontrolle
Periodisch Weiteres Monitoring nach Risiko

Dosierungsrichtlinien In Österreich

Welche Dosierungen gelten für Induktion und Erhaltung und wie wird bei besonderen Patientengruppen angepasst?

Standarddosierung für die Induktion liegt bei 2,4–4,8 g/Tag oral, meist geteilt über den Tag (z. B. 800 mg × 3).

Erhaltungsdosis beträgt typischerweise 1,6–2,4 g/Tag oral in geteilten Dosen.

Kinder: Asacol 400 mg ist zugelassen ab 5 Jahren; 800 mg‑Formen meist nur für Erwachsene.

Ältere PatientInnen sollten mit niedrigerer Anfangsdosis starten und die Nierenfunktion engmaschig überwacht werden.

Bei Nieren‑ oder Lebererkrankung ist Dosisanpassung oder Verzicht zu erwägen und enges Labor‑Monitoring nötig.

Alter / Phase Empfohlene Dosis
Erwachsene – Induktion 2,4–4,8 g/Tag
Erwachsene – Erhaltung 1,6–2,4 g/Tag
Kinder (≥5 Jahre) Dosis nach kg, Asacol 400 mg möglich
Senioren / Niereninsuffizienz Niedrigere Startdosis, enges Kreatinin‑Monitoring

Therapiedauer Induktion: üblicherweise 6–8 Wochen.

Erhaltung: individuell, oft Monate bis Jahre mit regelmässiger Reevaluation.

Wechselwirkungen — Medikamente, Lebensmittel & E‑Medikation

Mit welchen Arzneien muss man bei Mesalazin aufpassen?

Mesalazin hat relativ wenige pharmakologische Wechselwirkungen, aber relevante Kombinationen existieren.

Gleichzeitige Anwendung mit nephrotoxischen Substanzen wie NSAIDs erhöht das Risiko von Nierenschäden.

Bei gleichzeitiger Einnahme mit Antikoagulanzien sollte auf Blutungszeichen geachtet und gegebenenfalls labormässig überwacht werden.

Alkohol und Kaffee sind keine direkte Kontraindikation, können aber gastrointestinale Symptome verschlechtern.

Die österreichische E‑Medikation (E‑Card‑System) erlaubt, Wechselwirkungswarnungen und Kontraindikationen im Rezept zu vermerken.

  • Hohes Risiko: Kombination mit NSAIDs bei vorbestehender Niereninsuffizienz.
  • Moderates Risiko: Antikoagulanzien — Überwachung erforderlich.

Apotheken prüfen E‑Rezepte und geben Warnhinweise bei registrierten Wechselwirkungen aus.

Kulturelle Besonderheiten & Patientenverhalten In Österreich

Wie wirkt sich die Versorgungssituation in Österreich auf Therapie und Compliance aus?

In Österreich herrscht eine hohe Akzeptanz für Rezeptpflicht und starke Nutzung der E‑Card/E‑Medikation.

Städtische Regionen bieten leichteren Zugang zu spezialisierten IBD‑Ambulanzen, während ländliche PatientInnen oft HausärztInnen und lokale Apotheken stärker nutzen.

Cross‑Border‑Shopping nach Deutschland, Tschechien oder Ungarn wird bei Preisunterschieden beobachtet.

Online‑Foren und lokale Selbsthilfegruppen beeinflussen Therapieentscheidungen und die Erwartung an persönliche Beratung in Apotheken ist hoch.

  • Zugangspunkte: HausärztInnen, Spezialambulanzen, Vor‑Ort‑Apotheken, Onlineapotheken.
  • Verhaltensmuster: Bessere Therapietreue in urbanen Gebieten; Hürden in ländlichen Regionen.

In unserer Onlineapotheke ist asacol ohne Rezept erhältlich, mit diskreter Lieferung innerhalb von 5–14 Tagen.

Verfügbarkeit & Preisübersicht (Österreich)

Wie bekomme ich Asacol in Österreich und was kostet es ungefähr?

Asacol und Generika sind in österreichischen Apotheken erhältlich und in typischen Packungsgrößen von 30/60/90 Tabletten verfügbar.

Preisbildung erfolgt über Festbeträge, Zuzahlungsregeln und Sozialversicherungsregelungen; Generika sind häufig preisreguliert.

Die Apothekerkammer empfiehlt, Preise und Erstattungsstatus über SV‑Portale zu prüfen.

Online‑Apotheken und Versandhandel nehmen zu, jedoch bleiben Vor‑Ort‑Apotheken wichtig für Beratung und Follow‑up.

Packungsgröße Typischer Preisrahmen (ca.) Erstattungsstatus
30 Tabletten variabel / marktabhängig Teilweise durch SV möglich (prüfen)
60 Tabletten variabel / marktabhängig Generika: Festbetrag möglich
90 Tabletten variabel / marktabhängig erstattungsabhängig

Vergleichbare Arzneimittel & Präferenzen In Österreich

Welche Alternativen gibt es zu Asacol und wie unterscheiden sie sich?

Zu den Alternativen zählen Pentasa (sustained‑release), Mezavant/Lialda (extended‑release), Salofalk und Rowasa (rektalformen).

Die Auswahl richtet sich nach Lokalisation der Entzündung, Verträglichkeit, Kosten und Patientenpräferenz.

Asacol punktet mit kolonzielgerichteter, verzögerter Freisetzung.

Pentasa hat eine gleichmässigere Freisetzung über Dünn‑ und Dickdarm; Mezavant bietet bei bestimmten Formulierungen einmal tägliche Einnahme.

Produkt Freisetzungsprofil Vorteil / Nachteil
Asacol Verzögerte Freisetzung (kolonal) Gezielte Wirkung im Kolon; ev. bessere Kolonwirkung
Pentasa Sustained‑Release Gleichmässige Freisetzung entlang GI‑Trakts
Mezavant / Lialda Extended‑Release Einmal tägliche Optionen; gute Compliance
Salofalk / Rowasa Verschiedene, inkl. rektal Gut bei distal begrenzter Colitis / Proktitis

Häufig Gestellte Fragen (Aus Österreichischen Apotheken)

Antworten auf die Fragen, die uns häufig erreichen.

  • Ist Asacol rezeptpflichtig? — Ja, in vielen Rechtsräumen rezeptpflichtig; E‑Card/Elektronisches Rezept in Österreich üblich.
  • Wie lange muss ich Mesalazin nehmen? — Induktion 6–8 Wochen; Erhaltung je nach Befund oft Monate bis Jahre.
  • Brauche ich Blut‑/Nierenwerte? — Ja: Kreatinin vor Therapiebeginn und periodisch (z. B. 2–3 Monate nach Start).
  • Kann ich Alkohol trinken? — Kein striktes Verbot; moderater Konsum empfohlen, da Alkohol Symptome verschlechtern kann.

Bei weitergehenden Fragen verweisen wir auf die Beratung in Ihrer Apotheke oder die Österreichische Apothekerkammer.

Richtlinien Für Die Richtige Anwendung & Apothekerberatung (Österreich)

Welche Punkte sollten ApothekerInnen bei der Abgabe von Asacol ansprechen?

Der Beratungsstandard umfasst Prüfung der Rezeptpflicht, Aufklärung zur Dosierung (Induktion 2,4–4,8 g vs. Erhaltung 1,6–2,4 g) und Nebenwirkungsinformationen.

ApothekerInnen sollten PatientInnen an Laborkontrollen erinnern und Einnahmehinweise geben.

Wichtige Beratungspunkte:

  1. Einnahme möglichst zur gleichen Tageszeit.
  2. Bei vergessener Dosis nicht doppelt nehmen.
  3. Aufbewahrung bei 15–30 °C, geschützt vor Feuchtigkeit.
  4. Hinweis auf mögliche Nebenwirkungen: Kopfschmerzen, Übelkeit; bei Anzeichen einer Nieren‑ oder allergischen Reaktion ärztliche Abklärung.
  5. Informationen zu Erstattung, E‑Rezept‑Übermittlung und Cross‑Border‑Fragen.

Checkliste für Abgabe:

  • Rezept prüfen und E‑Medikation scannen.
  • Kreatinin‑Status erfragen / Hinweis auf Laboruntersuchung geben.
  • Dosierungsplan schriftlich mitgeben.

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