Colofac

Colofac

Dosage
135mg
Package
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Gesamtpreis: 0.0
  • In unserer Apotheke in Österreich können Sie colofac ohne Rezept kaufen; auch Versand innerhalb Österreichs mit diskreter Verpackung ist möglich (bitte beachten Sie, dass in einigen Ländern Rezeptpflicht besteht).
  • colofac (Wirkstoff Mebeverin) wird zur Linderung von Bauchschmerzen, Krämpfen und Stuhlunregelmässigkeiten beim Reizdarmsyndrom (IBS) eingesetzt. Es ist ein musculotropes Antispasmodikum, das die glatte Darmmuskulatur entspannt ohne ausgeprägte anticholinerge Wirkung.
  • Übliche Dosierung: Erwachsene — 135 mg Tablette dreimal täglich oder 200 mg Retardkapsel zweimal täglich. Kinder unter 10 Jahren werden generell nicht empfohlen.
  • Darreichungsform: Tabletten (135 mg), magensaftresistente/Retard-Kapseln (200 mg) und flüssige Zubereitungen für Schluckprobleme.
  • Wirkbeginn: die Linderung setzt meist innerhalb von ca. 30–60 Minuten ein, kann aber individuell variieren.
  • Wirkungsdauer: in der Regel etwa 4–12 Stunden; Retardkapseln wirken länger und erreichen oft eine Wirkdauer von bis zu ca. 12 Stunden.
  • Alkoholwarnung: Alkohol sollte vermieden werden, da er Nebenwirkungen wie Schwindel oder Benommenheit verstärken kann.
  • Die häufigste Nebenwirkung ist Kopfschmerz; weitere seltene Nebenwirkungen sind Übelkeit, Durchfall oder Verstopfung, Hautausschlag und Schwindel.
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Neueste Forschungsergebnisse

Grundlegende Colofac-Informationen

  • INN (International Nonproprietary Name): Mebeverine
  • Markennamen erhältlich in Österreich: nicht angegeben
  • ATC-Code: A03AA04 — Arzneimittel für funktionelle Gastrointestinale Störungen, synthetische Anticholinergika, Ester mit tertiärem Amin
  • Formen & Dosierungen: 135 mg Tabletten (1× drei pro Tag), 200 mg retardierte Kapseln (1× zwei pro Tag), orale Lösung (entsprechend Tabletten)
  • Hersteller in Österreich: nicht angegeben
  • Registrierungsstatus in Österreich: nicht angegeben
  • OTC / Rezeptklasse: In einigen EU/UK‑Ländern OTC für kleine Packungen; in vielen Ländern rezeptpflichtig (Status in Österreich abhängig von Packungsgröße/Hersteller)
  • Wichtige Kontraindikationen: Überempfindlichkeit gegen Mebeverin, bekannter paralytischer Ileus, hereditäre Galactoseintoleranz / Lapp‑Laktasemangel / Glukose‑Galaktose‑Malabsorption (je nach Formulierung)
  • Häufige Nebenwirkungen (selten): Hautreaktionen, Magen‑Darm‑Beschwerden, Schwindel, Kopfschmerz, Müdigkeit
  • Aufbewahrung: Originalverpackung, unter 25 °C, vor Feuchtigkeit schützen

Welche Erkenntnisse gibt es aus Europa und Österreich zu Mebeverin?

Aktuelle publizierte Studien aus 2022–2024 zeigen, dass Mebeverin bei vielen PatientInnen mit Reizdarmsyndrom (IBS) insbesondere krampfartige Beschwerden lindern kann.

Die Studiendesigns sind heterogen, weshalb Effekte je nach Endpunkt unterschiedlich ausfallen.

Systematische Übersichten und einzelne randomisierte kontrollierte Studien berichten moderate Effekte auf Schmerzreduktion und Abnahme der Krampfhäufigkeit.

Langzeitdaten bleiben begrenzt; wenige Studien liefern Aussagen zur Jahre‑langen Anwendung.

In Österreich ergänzen Real‑World‑Daten aus Apotheken und Sozialversicherung die Studiendaten mit Informationen zu Verschreibungsraten, Therapiedauer und Abbruchgründen.

Die Datenqualität der Routinedaten variiert und kann selektionsbedingte Verzerrungen enthalten.

Wichtige Real‑World‑Punkte: INN = Mebeverine, ATC A03AA04, verfügbare Formulierungen 135 mg Tabletten und 200 mg Retardkapseln.

Forschungsempfehlung: mehr groß angelegte, standardisierte RCTs und Langzeitregister in Österreich und der EU.

Studientyp Stichprobe Endpunkte Wesentliche Ergebnisse
Randomisierte kontrollierte Studien Variabel (klein bis mittelgroß) Schmerzreduktion, Krampfhäufigkeit, Lebensqualität Moderate Verbesserung der Schmerzen; heterogene Ergebnisse je nach Endpunkt
Systematische Übersichtsarbeiten Mehrere RCTs zusammengefasst Meta‑Analysen zu Schmerz und Symptomlinderung Gesamttrend zugunsten symptomatischer Linderung; Effektgrößen moderat
Real‑World‑Daten (AT) Apotheken‑ und SV‑Datensätze Verschreibungsraten, Therapiedauer, Absetzgründe Gute Nutzungsdaten, Limitierung in Datenqualität und Selektionsbias

Klinische Wirksamkeit In Österreich

Was berichten österreichische Daten zur Wirksamkeit von Mebeverin im Alltag?

Routinedaten aus Sozialversicherung und e‑Medikations‑Registern liefern Informationen zu Behandlungsdauer, Verschreibungsfrequenz und Kostenbelastung.

In Österreich wird Mebeverin primär zur Symptomkontrolle bei IBS mit krampfartigen Schmerzen eingesetzt.

Viele PatientInnen berichten über eine kurzfristige Verbesserung der Lebensqualität nach Therapiebeginn.

Randomisierte Studien aus Sektion 1 bestätigen symptomatische Vorteile, vor allem bei krampfbetonter Symptomatik.

Signifikante Nebenwirkungen treten vergleichsweise selten auf.

Standarddosierungen in der Praxis sind 135 mg dreimal täglich oder 200 mg retardiert zweimal täglich.

Limitationen der Daten: fehlende konsistente Langzeitresultate und selektionsbedingte Verzerrungen in Apothekenstatistiken.

In einer empirischen Auswertung sollten Verschreibungsart (Rezeptpflicht vs. OTC‑Packungsgrößen), Altersverteilung und Absetzgründe systematisch erfasst werden.

KlinikerInnen in Österreich praktizieren oft symptomorientierte Titration; bei Nichtansprechen erfolgen Umstellung auf Alternativen oder multimodale Therapiekonzepte inklusive Ernährung und Psychotherapie.

Indikationen Und Erweiterte Anwendungsgebiete

Für wen ist Mebeverin zugelassen und wann wird es off‑label eingesetzt?

  • Zugelassene Hauptindikation: Symptomatische Behandlung krampfartiger Darmbeschwerden, v. a. beim Reizdarmsyndrom (IBS).
  • ATC‑Einordnung: Antispasmodikum, ATC A03AA04.
  • Off‑Label‑Anwendungen: Vereinzelte Nutzung bei anderen funktionellen gastrointestinalen Spasmen nach Ausschluss organischer Ursachen (z. B. krampfartige Koliken ohne akute Entzündung).
  • Nicht empfohlen: Einsatz bei akuter, unklarer Bauchschmerz‑Symptomatik ohne Ausschluss ernster Ursachen wie Ileus oder Ischämie.
  • Pädiatrie: Nicht empfohlen für Kinder unter 10 Jahren.
  • Schwangerschaft & Stillzeit: Nutzen‑Risiko‑Abwägung erforderlich; Vorsicht empfohlen.

In der Praxis bedeutet das: Mebeverin ist eine Option bei bewiesener funktioneller Ursache und krampfartiger Symptomatik, aber kein Ersatz für diagnostische Abklärung bei alarmierenden Symptomen.

Zusammensetzung Und Markenübersicht

Was ist im Medikament drin und welche Marken sind relevant für Apotheken?

Wirkstoff: Mebeverine (INN).

International gibt es Originalpräparate und Generika von Herstellern wie Abbott/Viatris, Mylan/Teva, Zentiva und andere.

Typische Packungsformen: 135 mg Tabletten und 200 mg retardierte Kapseln; in einigen Märkten auch orale Lösungen.

Hersteller Produktname Wirkstärke Packungsgrößen Rezeptpflicht
Abbott / Viatris Colofac® (international) 135 mg / 200 mg Blister 30, 500 (je nach Markt) abhängig von Packungsgröße
Generika (Mylan, Teva, Zentiva) Generika 135 mg / 200 mg verschiedene abhängig von Packungsgröße

Für Apotheken in Österreich ist eine tabellarische Übersicht nützlich mit Hersteller, Produktname, Wirkstärke, Packungsgrößen, Rezeptstatus, voraussichtlichen Kosten und Erstattungsfähigkeit.

Hinweis zu Hilfsstoffen: Bestimmte Formulierungen können Lactose enthalten; bei hereditärer Galactoseintoleranz oder Laktasemangel sind entsprechende Kontraindikationen zu beachten.

Kontraindikationen Und Besondere Vorsichtsmaßnahmen

Wer sollte Mebeverin nicht einnehmen, und worauf ist zu achten?

  • Absolute Kontraindikationen: Überempfindlichkeit gegen Mebeverin oder Exzipienten; bekannter paralytischer Ileus.
  • Formulierungsabhängige Kontraindikationen: hereditäre Galactoseintoleranz, Lapp‑Laktasemangel oder Glukose‑Galaktose‑Malabsorption.
  • Relative Vorsicht: schwere Leber‑ oder Niereninsuffizienz, akute Porphyrien, Schwangerschaft und Stillzeit (Nutzen‑Risiko‑Abwägung).
  • Arbeitssicherheit: Seltene Nebenwirkungen wie Schwindel oder Müdigkeit können Fahrtüchtigkeit oder Maschinenbetrieb beeinträchtigen.

Pharmakovigilanz‑Meldungen in Österreich sollten über AGES / Pharmakovigilanz verfolgt und meldepflichtige Reaktionen zeitnah übermittelt werden.

Bei Auftreten schwerer Hautreaktionen, starker Atembeschwerden oder akuter Sehstörungen sofortige ärztliche Abklärung erforderlich.

Dosierungsrichtlinien

Wie wird Mebeverin korrekt dosiert und was gilt bei besonderen Situationen?

Standarddosis für Erwachsene: 135 mg Tablette dreimal täglich oder 200 mg retardierte Kapsel zweimal täglich.

Kinder: Nicht empfohlen bei Kindern unter 10 Jahren; Sicherheit und Wirksamkeit nicht belegt.

Ältere PatientInnen: In der Regel Standarddosis, Dosisanpassung nur bei individueller klinischer Beurteilung.

Leber‑/Niereninsuffizienz: Daten begrenzt; Vorsicht und engmaschige Überwachung empfohlen.

Fehlende Dosis: So bald wie möglich nachholen, außer die nächste Einnahme steht kurz bevor; nicht doppelt dosieren.

Überdosierung: Selten schwerwiegend; symptomatische Behandlung und ärztliche Abklärung bei ernsthaften Symptomen.

Therapiedauer: Abhängig von Symptomen; bei fehlender Besserung nach etwa zwei Wochen ärztliche Rücksprache empfohlen; Langzeitanwendung unter ärztlicher Kontrolle möglich.

Überblick Über Wechselwirkungen

Mit welchen Medikamenten oder Substanzen kann Mebeverin in Wechselwirkung treten?

Mebeverin zeigt wenige pharmakokinetische Wechselwirkungen; klinisch relevante Interaktionen sind selten.

Vorsicht bei Kombination mit anderen antispasmodischen oder anticholinergen Substanzen wegen additiver Effekte wie Mundtrockenheit oder Sehstörungen.

In der österreichischen E‑Medikation sollten Interaktionen automatisch geprüft werden; ApothekerInnen nutzen diese Checks zur Vermeidung von Doppeltherapie.

Alkohol: Keine schweren Interaktionen dokumentiert, jedoch kann Alkohol Schwindel verstärken; PatientInnen darauf hinweisen.

Psychopharmaka und zentral wirksame Substanzen: Auf additive ZNS‑Effekte prüfen und bei Bedarf Alert‑Flags im System setzen.

Kulturelle Besonderheiten Und Patientenverhalten In Österreich

Wie beeinflussen lokale Gewohnheiten die Nutzung von Colofac in Österreich?

Ländliche Regionen haben oft eingeschränkten Zugang zu GastroenterologInnen; Apotheken übernehmen dort häufig Erstberatung und Weiterleitung.

In urbanen Zentren werden multimodale Ansätze mit Ernährungstherapie und Psychotherapie häufiger genutzt.

Grenzshopping nach Deutschland, Tschechien oder Ungarn spielt eine Rolle für preisbewusste PatientInnen, insbesondere wenn Packungen im Ausland günstiger oder leichter erhältlich sind.

Online‑Foren und Gesundheitsplattformen zeigen Nachfrage nach natürlichen Alternativen wie Pfefferminzöl und nach Kombinationstherapien.

Die e‑Card und E‑Medikation beeinflussen Erstattung sowie Abgabemuster; viele PatientInnen nutzen Apothekerberatung bei rezeptpflichtigen Präparaten.

Verfügbarkeit Und Preisübersicht In Österreich

Wie ist Colofac in Österreich zu bekommen, und was kostet es ungefähr?

Mebeverin‑Präparate sind in Österreich über Apotheken erhältlich; der Status als OTC oder rezeptpflichtig hängt von Packungsgröße und Hersteller ab.

Die Sozialversicherung übernimmt Erstattung eingeschränkt und abhängig von Indikation, Packungsgröße und Verschreibungscode.

Generika reduzieren die Kosten, und Preisregulierungen sowie Rabattvereinbarungen beeinflussen die Abgabepreise.

Online‑Apotheken und stationäre Ketten wie BENU bieten Vergleichspreise an, aber Rezeptpflicht schränkt den Online‑Kauf ein.

In unserer Online‑Apotheke ist Colofac ohne Rezept erhältlich, mit diskreter Lieferung innerhalb von Österreich in 5–14 Tagen.

Bezugsweg Beispielpreis (ca.) Erstattungsstatus
Apotheke vor Ort (Generikum) nicht angegeben abhängig von Rezept & Indikation
Online‑Apotheke (Importsmall) nicht angegeben abhängig von Rezeptpflicht

Vergleichbare Arzneimittel Und Präferenzen

Welche Alternativen gibt es und worin unterscheiden sie sich?

Wirkstoff Beispiel Wirkmechanismus Typische Vor‑/Nachteile
Mebeverin Colofac® Antispasmodikum, geringe anticholinerge Wirkung Gut verträglich, weniger anticholinerge Nebenwirkungen
Hyoscine butylbromide Buscopan® Antimuskarinisch Schnell wirkend, mehr anticholinerge Effekte
Pfefferminzöl Colpermin® Relaxans der glatten Muskulatur Natürlicher Eindruck, gute Verträglichkeit bei milden Symptomen

Entscheidungskriterien in der Praxis sind Nebenwirkungsprofil, Patientenpräferenz, Komorbiditäten wie Glaukom oder Prostatahyperplasie sowie Erstattungsstatus.

Häufig Gestellte Fragen (Österreichische Apotheke)

Ist Colofac rezeptpflichtig in Österreich?

Der Rezeptstatus kann je nach Packungsgröße und Hersteller variieren; größere Packungen sind oft rezeptpflichtig.

Wie schnell wirkt Mebeverin?

Viele PatientInnen berichten von einer Besserung innerhalb weniger Tage; Studien zeigen variable Zeiträume.

Was tun, wenn keine Besserung nach zwei Wochen?

Ärztliche Abklärung und mögliche Anpassung der Therapie sind empfohlen.

Kann ich Mebeverin während der Schwangerschaft nehmen?

Daten sind begrenzt; eine Nutzen‑Risiko‑Abwägung durch die betreuende Ärztin oder den betreuenden Arzt ist erforderlich.

Gibt es Wechselwirkungen mit Kaffee oder Alkohol?

Schwere Interaktionen sind nicht dokumentiert; Alkohol kann jedoch Schwindel verstärken.

Richtlinien Für Die Richtige Anwendung & Apothekerberatung

Welche Checkliste hilft bei der Beratung in der Apotheke?

  1. Indikation bestätigen und organische Ursachen ausschließen.
  2. Nach Begleiterkrankungen, Schwangerschaft und aktuellen Medikamenten fragen.
  3. Dosierung erklären: 135 mg 3× täglich oder 200 mg retard 2× täglich.
  4. Nebenwirkungen und Fahr‑/Arbeitsfähigkeit ansprechen.
  5. E‑Medikations‑Check durchführen und Interaktionswarnungen dokumentieren.
  6. Meldepflichtige Nebenwirkungen an AGES/Pharmakovigilanz weiterleiten.
  7. Follow‑up empfehlen: Rückmeldung nach ca. 2 Wochen.

Zusätzlich auf Lagerung hinweisen: Originalverpackung, unter 25 °C, vor Feuchtigkeit schützen und außerhalb der Reichweite von Kindern aufbewahren.

Bei chronischem IBS empfiehlt sich eine multimodale Betreuung mit Ernährung, Psychotherapie und Bewegung als Ergänzung zur medikamentösen Therapie.

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