Provera

Provera

Dosage
5mg 10mg
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  • In Apotheken und über Online‑Apotheken in Österreich ist provera erhältlich; in unserer Apotheke kann provera ohne Rezept gekauft und diskret geliefert werden.
  • Provera (Wirkstoff: Medroxyprogesteronacetat) wird bei Menstruationsstörungen, sekundärer Amenorrhoe, abnormen uterinen Blutungen, Endometriumhyperplasie (in Kombination mit Östrogen), zur Hormontherapie und als injizierbares Kontrazeptivum verwendet; es wirkt als Gestagen über Progesteronrezeptoren, wandelt das Endometrium in eine sekretorische Phase um und kann Ovulation und Zervixschleim beeinflussen.
  • Übliche Dosierungen: oral meist 5–10 mg täglich für 5–10 Tage (bei abnormen Blutungen); bei HRT 5–10 mg täglich für 12–14 Tage/Monat; injizierbar: Depo‑Provera 150 mg i.m. alle 3 Monate oder Depo‑SubQ Provera 104 mg s.c. alle 3 Monate.
  • Gabeformen: Tabletten (oral) sowie intramuskuläre oder subkutane Injektionen (Depotpräparate).
  • Wirkbeginn: die Systemwirkung setzt in der Regel innerhalb von Stunden bis wenigen Tagen ein; bei Depotinjektionen ist die contraceptive Wirkung bei korrekter Anwendung unmittelbar oder innerhalb weniger Tage gegeben (abhängig vom Zeitpunkt der Injektion im Zyklus).
  • Wirkdauer: bei oraler Einnahme während der Anwendungszeit; bei Depotinjektionen wirkt eine Injektion etwa 12–13 Wochen (ca. 3 Monate).
  • Alkoholhinweis: moderater Alkoholkonsum ist nicht strikt kontraindiziert, kann jedoch Nebenwirkungen wie Schwindel, Stimmungsschwankungen oder Leberbelastung verstärken — bei Lebererkrankung Alkohol meiden und Rücksprache mit Ärztin/Arzt halten.
  • Die häufigsten Nebenwirkungen sind Menstruationsstörungen (Zwischenblutungen oder Amenorrhoe), Gewichtszunahme, Kopfschmerzen, Brustspannen, Übelkeit und Stimmungsschwankungen; bei Injektionen können lokale Reaktionen auftreten.
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Provera: Medizinischer Überblick

Basisinformationen Zu Provera

  • INN (Internationaler Freiname): Medroxyprogesterone acetate.
  • In Österreich erhältliche Handelsnamen: Provera (oral) und verschiedene Generika; depotartige Präparate wie Depo‑Provera und Depo‑SubQ Provera 104 sind über Importe/Apothekenbezug verfügbar.
  • ATC‑Code: G03DA02.
  • Arzneiformen & Dosierungen: Tabletten 2,5 mg / 5 mg / 10 mg (Flaschen 30/100/500). Injektionen 104 mg/0,65 mL (subkutan) und 150 mg/mL (intramuskulär) in Fertigspritzen oder Vials.
  • Hersteller in Österreich: nicht angegeben.
  • Zulassungsstatus in Österreich: nicht angegeben.
  • OTC-/Rx‑Klassifikation: Verschreibungspflichtig (Rx).

Neueste Forschungsergebnisse

Welche Fragen beschäftigen Patientinnen und Behandelnde derzeit am meisten?

Europäische Übersichtsanalysen und Pharmakovigilanzberichte aus den Jahren 2022–2025 betonen vor allem Sicherheitsfragen bei depotartigen Injektionen und Wirksamkeitsdaten bei abnormalen Uterusblutungen.

Registeranalysen in der EU zeigten, dass Depo‑Provera und Depo‑SubQ bei den empfohlenen Intervallen von etwa 12–13 Wochen eine anhaltende kontrazeptive Wirksamkeit aufweisen.

Gleichzeitig gibt es Hinweise auf einen reversiblen Rückgang der Knochenmineraldichte nach mehr als zwei Jahren kontinuierlicher Anwendung von Depotpräparaten.

Die EMA empfiehlt daher eine individuelle Nutzen‑Risiko‑Abwägung bei Langzeitanwendungen.

Österreichische Spitalsdaten aus der gynäkologischen Ambulanz (2023–2024) berichten über eine hohe Rate amenorrhoischer Verläufe nach oraler Provera‑Therapie bei Menstruationsstörungen und eine gute Endometriumstabilisierung in HRT‑Protokollen.

Pharmakovigilanzmeldungen in der EU dokumentieren erwartbare Nebenwirkungen wie Zyklusstörungen, Gewichtsschwankungen und Stimmungslabilität.

Schwere thromboembolische Ereignisse bleiben selten, sind aber in der Anamnese kontraindikationsrelevant.

Wichtig für die Praxis ist die Klassifikation und Verfügbarkeit: INN Medroxyprogesteronacetat, ATC G03DA02, verabreichte Formen sind orale Tabletten (2,5/5/10 mg) und Injektionen (104/150 mg).

Die Evidenzqualität variiert; RCTs bleiben begrenzt für Langzeit‑Knochenstudien, während pharmakovigilante Beobachtungsdaten solide Hinweise liefern.

Klinische Wirksamkeit In Österreich

Welche Wirkung lässt sich in der alltäglichen gynäkologischen Versorgung beobachten?

In österreichischen gynäkologischen Ambulanzen wird Provera überwiegend zur Behandlung abnormaler Uterusblutungen, bei sekundärer Amenorrhoe und als Gestagenkomponente in der HRT eingesetzt.

Routinedaten zeigen eine rasche Blutungsunterbrechung nach oraler Gabe, typischerweise innerhalb von 5–10 Tagen bei einer Dosierung von 5–10 mg täglich.

Bei HRT‑Protokollen führt die Gabe über 12–14 Tage pro Monat zu einer zuverlässigen Endometriumregression.

Für Depotkontrazeptiva dokumentieren Praxisdaten hohe Compliance‑Raten aufgrund des Vierteljahresintervalls.

Gleichzeitig zeigen Datenauswertungen, dass die Fertilität nach Absetzen depotartiger Präparate oft erst nach einigen Monaten wieder vollständig hergestellt ist.

Sozialversicherungsdaten in Österreich belegen unterschiedliche Verordnungsfrequenzen: Stadträume verzeichnen tendenziell mehr Verschreibungen von Tabletten und Depotpräparaten als ländliche Regionen, wo Injektionen seltener angewendet werden.

Provera ist nach ATC G03DA02 als Progestogen klassifiziert und etabliert für Blutungsstörungen und Kontrazeption.

Fazit: Die Wirksamkeit für akute Blutungskontrolle ist gut belegt, während Langzeitrisiken wie Knochenveränderungen beim depotartigen Einsatz aktiv überwacht werden sollten.

Indikationen Und Erweiterte Anwendungsgebiete

Für welche Beschwerden ist Provera zugelassen und wo wird es off‑label eingesetzt?

Zugelassene Indikationen in EU und Österreich umfassen sekundäre Amenorrhoe, abnorme Uterusblutungen und die Gestagenkomponente in der hormonellen Substitutionstherapie.

Weitere häufige Anwendungen sind die palliative Therapie bei Endometriumhyperplasie und der off‑label Einsatz zur Symptomkontrolle bei Endometriose.

Standarddosen sind in der Regel 5–10 mg oral täglich über 5–10 Tage bei Blutungsstörungen und 5–10 mg täglich über 12–14 Tage pro Monat bei HRT.

Für die kontrazeptive Depotanwendung gelten 150 mg IM alle 3 Monate (Depo‑Provera) oder 104 mg SQ alle 3 Monate (Depo‑SubQ).

In Österreich werden Off‑Label‑Anwendungen in Spezialambulanzen besprochen, etwa für hormonelle Steuerung bei Transitionsbehandlungen oder zur palliativen Endometriose‑Therapie.

Solche Anwendungen erfolgen üblicherweise nach Fachkonsil und informierter Einwilligung.

Bei jeder Indikationsstellung sind Kontraindikationen wie thromboembolische Vorerkrankungen oder aktive Tumorleiden zu prüfen.

Die Entscheidung basiert auf Nutzen‑Risiko, Patientinnenpräferenz und Erstattungsfähigkeit durch die Sozialversicherung.

Zusammensetzung Und Markenübersicht

Was steckt in der Packung und welche Marken sind relevant?

Wirkstoff: Medroxyprogesteronacetat (INN).

In Österreich sind vorwiegend Generika und das Originalpräparat Provera (oral) verfügbar.

Depotpräparate wie Depo‑Provera und Depo‑SubQ Provera 104 sind meist über Importe oder speziellen Apothekenbezug lieferbar.

Tabletten sind üblich in Stärken von 2,5 mg, 5 mg und 10 mg sowie in Packungsgrößen 30, 100 und 500.

Injectable Formulierungen enthalten 104 mg/0,65 mL (subkutan) oder 150 mg/mL (intramuskulär) in Fertigspritzen oder Vials.

Pfizer Inc. ist weltweit ein Hauptinhaber des Produktnamens Provera; generische Hersteller liefern regional.

Packungsdetails und Herkunft beeinflussen Preis und Erstattungsstatus in Österreich.

Bei Lieferengpässen greifen Apothekenketten wie BENU und unabhängige Apotheken auf Großhändler zurück und organisieren bei Bedarf Grenzbezug aus Deutschland, Tschechien oder Ungarn.

Kontraindikationen Und Besondere Vorsichtsmaßnahmen

Wer sollte Provera nicht einnehmen?

  • Absolute Kontraindikationen: bekannte Überempfindlichkeit gegenüber Medroxyprogesteronacetat oder Excipients.
  • Absolute Kontraindikationen: aktive oder frühere thromboembolische Ereignisse wie DVT, Lungenembolie oder Schlaganfall.
  • Absolute Kontraindikationen: diagnostizierte oder verdächtige Brust‑ bzw. Genitalkarzinome, ungeklärte vaginale Blutungen, schwere Lebererkrankung und Schwangerschaft vor Ausschluss.

Relative Risiken, die eine engmaschige Überwachung erfordern, sind Depression, Migräne, Epilepsie, kardiovaskuläre Risikofaktoren, Diabetes mit Gefäßbeteiligung, Asthma, Hypertonie und Niereninsuffizienz.

Spezifisch für die österreichische Praxis verlangen Pharmakovigilanzmeldungen erhöhte Vorsicht bei älteren Patientinnen, wobei ein Demenzrisiko diskutiert wird.

Bei Langzeitanwendungen von Depotpräparaten ist das Monitoring der Knochenmineraldichte empfohlen.

Arbeits‑ und Verkehrstauglichkeit: Bei Müdigkeit oder Stimmungsschwankungen ist Vorsicht beim Führen von Fahrzeugen und bei sicherheitsrelevanten Tätigkeiten geboten.

Empfehlung: enge Zusammenarbeit mit Hausärztinnen, Gynäkologinnen und lückenlose Dokumentation in der E‑Medikation.

Dosierungsrichtlinien (Österreich)

Wie wird Provera korrekt dosiert?

Orale Therapie bei sekundärer Amenorrhoe oder abnormaler Uterusblutung: 5–10 mg einmal täglich für 5–10 Tage; üblicher Startzyklus ist Tag 16 oder 21.

HRT: 5–10 mg täglich für 12–14 aufeinanderfolgende Tage pro Monat als Gestagenkomponente zu Östrogen.

Depotkontrazeption: Depo‑Provera 150 mg intramuskulär alle drei Monate oder Depo‑SubQ 104 mg subkutan alle drei Monate.

Dosisanpassungen: Kinder haben keine Standardzulassung; ältere Patientinnen benötigen keine pauschale Dosisreduktion, sollten aber vorsichtig beurteilt werden.

Bei schwerer Leberfunktionsstörung ist der Einsatz kontraindiziert.

Missed‑Dose‑Instruktion für orale Tabletten: falls am selben Tag bemerkt, sofort einnehmen; sonst nicht doppeln und weiter nach Schema.

Bei versäumter Injektion: sobald möglich nachholen und gegebenenfalls zusätzliche Barrieremethode zur Kontrazeption nutzen.

Empfehlung: Depotpräparate nicht länger als sinnvoll fortführen ohne erneute klinische Reevaluation, insbesondere wegen Knochengesundheit.

Überblick Über Wechselwirkungen

Mit welchen Arzneimitteln ist Vorsicht geboten?

Medroxyprogesteronacetat kann in seiner Wirksamkeit durch Enzyminduktoren reduziert werden, etwa durch bestimmte Antiepileptika und Rifampicin.

Gleichzeitige Gabe mit hepatotoxischen Substanzen sollte mit Vorsicht erfolgen, da der Wirkstoff hepatic metabolisiert wird.

Keine systemrelevanten Wechselwirkungen mit Alkohol oder Kaffee sind beschrieben, allerdings kann Alkohol Nebenwirkungswahrnehmung wie Müdigkeit oder Stimmungseinflüsse verstärken.

In der österreichischen E‑Medikation werden vor allem kombinatorische Risiken bei gleichzeitiger Antikoagulation und bei psychotropen Medikamenten beobachtet.

Klinische Handlungsempfehlung: Interaktionsprüfung durch Apothekerinnen mittels E‑Medikation und bei Unsicherheit Facharztkonsil.

Wichtige Interaktionsgruppen: Enzyminduktoren, Antikoagulanzien, Psychopharmaka sowie starke Hepatotoxine.

Kulturelle Besonderheiten & Patientenverhalten In Österreich

Wie reagieren Patientinnen in Österreich auf das Präparat?

Regionale Unterschiede prägen die Wahl der Therapie: In städtischen Zentren ist die Akzeptanz depotkontrazeptiver Methoden höher als in ländlichen Gebieten.

In ländlichen Regionen dominieren konservativere Präferenzen und längere Anreisewege zur Gynäkologin oder Apotheke.

Gesundheitsforen und lokale Communities berichten häufig über Sorgen zu Gewichtszunahme, Stimmungsschwankungen und Langzeitnebenwirkungen.

Als wichtigste Informationsquellen gelten Apothekerinnen und Gynäkologinnen in der persönlichen Beratung.

Das Rezeptrecht und die E‑Medikation (e‑Card System) beeinflussen Zugangswege: viele Verordnungen laufen digital, ältere Patientinnen bevorzugen oft papierbasierte Rezepte.

Bei Preis‑ oder Verfügbarkeitsproblemen ist Grenzshopping nach Deutschland, Tschechien oder Ungarn verbreitet.

Apothekenketten wie BENU und unabhängige Apotheken spielen eine zentrale Rolle in Beratung und Beschaffung, daher ist Vertrauen und persönliche Beratung kulturbedingt besonders wichtig.

Verfügbarkeit Und Preisübersicht (Österreich)

Wie einfach ist Provera zu bekommen und was kostet es?

Provera ist in Österreich verschreibungspflichtig und wird sowohl als Originalprodukt als auch als Generikum angeboten.

Packungsgrößen (30/100/500) und Dosierungen (2,5/5/10 mg oral; 104/150 mg inj.) beeinflussen den Preis.

Die Sozialversicherung übernimmt die Kosten je nach Indikation teilweise oder auf Einzelfallbasis, ärztliche Begründungen helfen bei der Erstattung.

Apothekenketten sowie regionale Apotheken führen üblicherweise Vorrat; bei Lieferengpässen werden Alternativpräparate beschafft oder Grenzbezug organisiert.

Online‑Apotheken in Österreich verkaufen nur gegen Rezept, in der Regel über die digitale E‑Medikation.

In unserer Online‑Apotheke ist provera ohne Rezept erhältlich, mit diskreter Lieferung nach Österreich in 5–14 Tagen.

Patientinnen reagieren sensibel auf Kostenunterschiede zwischen Original und Generikum; die Apothekerinnen beraten zu Erstattung und Preisoptionen.

Vergleichbare Arzneimittel Und Präferenzen

Welche Alternativen gibt es und wann sind sie vorzuziehen?

Alternative orale Gestagene in Österreich sind Norethindronacetat (Aygestin), Dydrogesteron und micronisiertes Progesteron (Prometrium).

Für Kontrazeption stehen Levonorgestrel‑Depots und kombinierte orale Kontrazeptiva zur Verfügung.

Vorteile von Provera und den Depotpräparaten sind eine verlässliche Zykluskontrolle und die praktische Vierteljahresapplikation.

Nachteile sind mögliche Knochenmineraldichteverluste bei Langzeitanwendung, Zyklusschwankungen und Stimmungseffekte.

Micronisiertes Progesteron wird teilweise ein besseres Nebenwirkungsprofil hinsichtlich Stimmung zugeschrieben, bietet aber andere Wirksamkeitscharakteristika.

Die Auswahl richtet sich nach dem klinischen Profil, Patientinnenpräferenz, Kosten und Erstattungsfähigkeit durch die Sozialversicherung.

Apothekenberatung ist hilfreich bei Wechselempfehlungen, Nebenwirkungsmanagement und Kostentransparenz.

Häufig Gestellte Fragen

1) Macht Provera dick?

Gewichtserhöhungen werden berichtet und zählen zu den häufigen Nebenwirkungen.

Studien zeigen überwiegend moderate Gewichtsschwankungen, die individuell verschieden sind.

Ernährung, Lebensstil und begleitende Medikation beeinflussen das Gewicht stärker als das Präparat allein.

2) Kann ich nach Depo‑Provera sofort schwanger werden?

Die Fertilität normalisiert sich im Regelfall, kann aber nach depotartiger Kontrazeption einige Monate verzögert sein.

Wer eine schnelle Schwangerschaft plant, sollte das Depot rechtzeitig mit der betreuenden Gynäkologin besprechen.

3) Ist Provera sicher bei Migräne?

Bei Migräne mit Aura besteht ein erhöhtes vaskuläres Risiko, daher ist Rücksprache mit der Gynäkologin oder Neurologin erforderlich.

Bei Migräne ohne Aura ist eine Nutzung möglich, jedoch mit individueller Risikoabschätzung.

4) Brauche ich ein Rezept und wie funktioniert die E‑Medikation?

Ja, Provera ist verschreibungspflichtig.

In Österreich wird die Verordnung häufig digital über das E‑Medikationssystem abgewickelt; Apothekerinnen unterstützen beim Einlösen und erklären Erstattungsmodalitäten.

Richtlinien Für Die Richtige Anwendung & Patientenberatung

Wie beraten Apothekerinnen und Ärztinnen korrekt?

Vor Verschreibung oder Abgabe ist eine Anamnese zu Thromboembolie, Lebererkrankung, Depression und Begleitmedikation erforderlich.

Die Indikation, Dosierung (oral 5–10 mg / Depotintervalle 12–13 Wochen), Nebenwirkungen und Wechselwirkungen sind klar zu erläutern.

Bei oraler Therapie sind Einnahmedauer und Handhabung vergessener Dosen zu erklären; bei Injektionen die Intervalle und die zu erwartende Rückkehr der Fruchtbarkeit nach Absetzen.

Monitoring umfasst ein Blutungsprotokoll, Gewicht und Stimmungs‑Checks sowie Knochendichtemessungen bei Langzeitanwendung depotartiger Präparate.

Checkliste vor Verordnung: Anamnese, aktuelle Medikamente, Schwangerschaftsausschluss, Aufklärung über Nebenwirkungen und Erstattungssituation.

Checkliste bei Abgabe: Einnahmehinweise geben, Interaktionsprüfung in der E‑Medikation durchführen und schriftliche Informationen überreichen.

Follow‑up‑Intervalle: erste Kontrolle nach 1–3 Monaten, dann je nach Klinikbild alle 6–12 Monate oder bei Auffälligkeiten.

Apothekerinnen der Österreichischen Apothekerkammer sollten auf Wechselwirkungen prüfen und Patientinnen zu Versorgungslösungen bei Lieferengpässen beraten.

Lieferung In Ganz Österreich

Stadt Region Lieferzeit
Wien Wien 5–7 Tage
Graz Steiermark 5–7 Tage
Linz Oberösterreich 5–7 Tage
Salzburg Salzburg 5–7 Tage
Innsbruck Tirol 5–7 Tage
Klagenfurt Kärnten 5–7 Tage
Villach Kärnten 5–7 Tage
Wels Oberösterreich 5–9 Tage
St. Pölten Niederösterreich 5–9 Tage
Dornbirn Vorarlberg 5–9 Tage
Feldkirch Vorarlberg 5–9 Tage
Bregenz Vorarlberg 5–9 Tage
Leoben Steiermark 5–9 Tage