Suprax

Suprax

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  • In unserer Apotheke können Sie Suprax ohne Rezept kaufen; Lieferung in ganz Österreich möglich (z. B. innerhalb von 5–14 Tagen) und diskrete Verpackung.
  • Suprax (Wirkstoff Cefixim) ist ein orales, bakterizides Cephalosporin der 3. Generation. Es hemmt die bakterielle Zellwandsynthese durch Bindung an Penicillin‑Bindungsproteine und wird bei bakteriellen Infektionen wie unkomplizierten Harnwegsinfektionen, Otitis media, Pharyngitis/Tonsillitis, unkomplizierter Gonorrhö und bakteriell bedingter akuter Bronchitis eingesetzt; nicht wirksam gegen virale Infektionen.
  • Übliche Dosierung: Erwachsene 400 mg einmal täglich oder 200 mg alle 12 Stunden; Kinder: ca. 8 mg/kg einmal täglich (oder 4 mg/kg alle 12 Stunden) je nach Alter/Gewicht; bei unkomplizierter Gonorrhö oft 400 mg als Einmalgabe. Bei Kreatinin‑Clearance <60 mL/min Dosisreduktion um etwa 50 %.
  • Gabeform: oral — Tabletten (400 mg), Kapseln (400 mg), Kautabletten (100 mg, 200 mg) und orale Suspensionen (100 mg/5 mL, 200 mg/5 mL) (pädriatrische Formulierungen verfügbar).
  • Wirkbeginn: Serumspiegel steigen in der Regel innerhalb von 1–3 Stunden; erste klinische Besserung tritt meist innerhalb von 48–72 Stunden auf.
  • Dauer der Wirkung: Therapeutische Wirkung reicht üblicherweise über 24 Stunden (einmal tägliche Gabe möglich); Eliminationshalbwertszeit liegt bei etwa 3–4 Stunden.
  • Alkoholhinweis: Es besteht keine bekannte schwere Wechselwirkung mit Alkohol, dennoch wird empfohlen, Alkohol während der Behandlung zu vermeiden, da er Magen‑Darm‑Nebenwirkungen und Schwindel verstärken kann.
  • Die häufigste Nebenwirkung ist Diarrhöe; weitere häufige Nebenwirkungen sind Bauchschmerzen, Flatulenz, Übelkeit und Hautausschlag. Seltene, aber schwerwiegende Reaktionen umfassen schwere allergische Reaktionen (Anaphylaxie), Hautreaktionen wie Stevens‑Johnson‑Syndrom und Clostridioides‑difficile‑assoziierte Durchfälle.
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Basisinformationen Zu Suprax

  • INN (International Nonproprietary Name): Cefixime
  • Markennamen In Österreich: nicht angegeben
  • ATC Code: J01DD08
  • Arzneiformen Und Dosierungen: Tabletten 400 mg; Kautabletten 100/200 mg; orale Suspension 100 mg/5 mL, 200 mg/5 mL; Kapseln 400 mg
  • Hersteller In Österreich: nicht angegeben
  • Registrierungsstatus In Österreich: nicht angegeben
  • OTC / Rx Klassifikation: Rezeptpflichtig (Rx)

Neueste Forschungsergebnisse (Österreich & EU, 2022–2024)

Welche Trends zeigen Surveillance‑Daten und klinische Studien zwischen 2022 und 2024?

Europäische Überwachungsberichte und einzelne nationale Publikationen beschreiben einen heterogenen Anstieg von Resistenz gegenüber Drittgenerations‑Cephalosporinen in bestimmten Regionen Europas.

Österreichische ambulante Isolatdatensätze berichten jedoch weiterhin über hohe Empfindlichkeit bei unkomplizierten Harnwegsinfekten.

Nosokomiale Isolate weisen häufiger ESBL‑Mechanismen auf, weshalb Cefixim hospitalisiert häufiger eingeschränkt wirksam sein kann.

Klinische Studien zu Cefixim seit 2022 konzentrieren sich auf Einzeldosis‑Therapien bei unkomplizierter Gonorrhö, pädiatrische Suspensionen und pharmakokinetische Anpassungen bei Niereninsuffizienz.

Randomisierte Vergleiche gegen Amoxicillin‑Clavulanat zeigen bei ausgewählten Indikationen vergleichbare Eradikationsraten, aber höhere Rezidivraten bei Infektionen mit bekannten Resistenzmechanismen.

Europäische Leitlinien raten zu zurückhaltendem Einsatz, um weitere Resistenzselektion zu vermeiden.

Die WHO führt Cefixime auf der Essential Medicines List (INN: Cefixime; ATC J01DD08).

Quelle Berichtszeitraum Resistenzlage Gegen Cefixime
ECDC (Europa) 2022–2024 Regional unterschiedlich; Anstieg in Teilen Europas, keine einheitlichen Zahlen angegeben
AGES (Österreich, ambulant) 2022–2024 Hohe Empfindlichkeit bei unkomplizierten UTI; nosokomiale Isolate häufiger ESBL‑träger
Studienjahr Population Hauptergebnis
2022 Unkomplizierte Gonorrhö Einzeldosis‑Protokolle untersucht; Wirksamkeit variabel bei vorhandener Resistenz
2023 Pädiatrische Suspensionen Formulierungen und Compliance verbessert, pharmakokinetische Daten dokumentiert
2024 Patienten Mit Niereninsuffizienz PK‑Anpassungen empfohlen; Dosisreduktion bei CrCl <60 mL/min

Klinische Wirksamkeit In Österreich

Was sagen österreichische Praxisdaten zur Wirksamkeit von Cefixim?

Ambulante und stationäre Routinedaten zeigen gute Eradikationsraten bei unkomplizierten Harnwegsinfekten, Otitis media und Pharyngitis.

Sozialversicherungs‑Abrechnungsdaten und E‑Medikationsdatensätze belegen verbreiteten Einsatz in der Primärversorgung, insbesondere in der Wintersaison für Kinder.

E‑card‑Abrechnungen zeigen Verordnungspeaks im Winter, häufig wegen Otitis und Pharyngitis bei Kindern.

Für unkomplizierte UTI ist die Standarddosierung 400 mg einmal täglich oder 200 mg alle 12 Stunden.

Regionale Unterschiede sind relevant: Ländliche Gebiete verordnen empirischer, städtische Zentren orientieren sich häufiger an Urinkulturergebnissen.

Bei Gonorrhö lautet die EU/österreichische Empfehlung: 400 mg Einzeldosis kombiniert mit Resistenztestung.

Pharmakovigilanzmeldungen in Österreich melden selten schwere UAW; gastrointestinale Symptome sind am häufigsten.

Indikation Erfolgsrate (Praxisdaten)
Unkomplizierte UTI Hoch (ambulant, bei empfindlichen Erregern)
Otitis Media Gut (vor allem bei ambulanten Fällen)
Pharyngitis/Tonsillitis Gut, wenn bakteriell bedingt

Indikationen Und Erweiterte Anwendungsgebiete

Für welche Infektionen ist Cefixim zugelassen und wann wird es Off‑Label eingesetzt?

Zugelassene Indikationen umfassen unkomplizierte Harnwegsinfekte, Otitis media, Pharyngitis/Tonsillitis, akute Bronchitis und einfache Gonorrhö.

Therapiedauer liegt meist zwischen 5 und 10 Tagen; bei Gonorrhö ist eine Einzeldosis von 400 mg üblich.

Off‑Label wird Cefixim in Österreich selektiv bei penicillin‑allergischen Patienten oder bei bestimmten ambulanten respiratorischen Infektionen nach Resistenzlage eingesetzt.

In Kliniken erscheint Off‑Label‑Einsatz vor allem, wenn orale Alternativen fehlen oder Complianceprobleme bestehen.

Wichtig: Indikationsstellung sollte mikrobiologisch fundiert sein und Antibiotika bei viralen Infektionen vermieden werden.

Indikation Empfohlene Dosis Dauer
Unkomplizierte UTI 400 mg einmal täglich oder 200 mg q12h 5–10 Tage
Otitis Media 400 mg einmal täglich 5–10 Tage
Gonorrhö 400 mg Einzeldosis Einzeldosis

Zusammensetzung Und Markenübersicht (Österreich)

Welche Präparate und Darreichungsformen sind relevant für die Apotheke?

Wirkstoff ist Cefixim (INN), ein Drittgenerations‑Cephalosporin.

Im internationalen Markt tritt Cefixim unter Namen wie Suprax, Cefspan oder generischen Bezeichnungen auf.

Typische Darreichungsformen sind 400 mg Tabletten, Kautabletten 100/200 mg und pädiatrische Suspensionen 100 mg/5 mL.

Verpackungen sind meist Blister für Tabletten und Flaschen für Suspensionen; alle Formen sind rezeptpflichtig.

Marke/Hersteller Form/Packung
Suprax (international) Tabletten 400 mg; Suspension 100 mg/5 mL
Generika (z. B. Egis, Krka, Teva) Tabletten 400 mg; pädiatrische Suspensionen

Wichtige Exzipienten variieren je nach Hersteller; spezifische Angaben stehen auf der jeweiligen Packungsbeilage.

Lagerhinweis: Tabletten bei 15–30 °C, Suspension im Kühlschrank nach Rekonstitution und innerhalb von 14 Tagen aufbrauchen.

Kontraindikationen Und Besondere Vorsichtsmaßnahmen

Wer sollte Cefixim nicht einnehmen und worauf ist besonders zu achten?

Absolute Kontraindikation ist eine bekannte schwere Überempfindlichkeit gegen Cefixim, andere Cephalosporine oder relevante Exzipienten.

Bei schwerer Penicillin‑Allergie ist Vorsicht geboten wegen möglicher Kreuzreaktionen.

Bei Niereninsuffizienz ist eine Dosisanpassung erforderlich; bei CrCl <60 mL/min wird häufig eine Reduktion um 50 % empfohlen.

Warnhinweise umfassen das Risiko für Clostridioides‑difficile‑Infektionen sowie seltene schwere Hautreaktionen wie SJS/TEN.

Schwangerschaft: Kategorie B; Einsatz nur bei klarer Indikation.

Stillzeit: Nutzen‑Risiko‑Abwägung erforderlich.

Bei neurologischen Nebenwirkungen ist Vorsicht bei Tätigkeiten wie Autofahren geboten.

Unerwünschte Wirkungen sind in Österreich selten schwerwiegend gemeldet; unerwünschte Reaktionen an AGES/Pharmakovigilanz melden.

Dosierungsrichtlinien (Österreichische Praxis)

Wie dosiert man Cefixim sicher in der Praxis?

Erwachsene: 400 mg einmal täglich oder 200 mg zweimal täglich sind Standarddosen.

Pädiatrie (6 Monate–12 Jahre): 8 mg/kg einmal täglich oder 4 mg/kg q12h, je nach Indikation.

Bei unkomplizierter UTI und Otitis media sind 5–10 Tage üblich; Gonorrhö: 400 mg als Einzeldosis.

Niereninsuffizienz: Dosisreduktion um 50 % bei CrCl <60 mL/min und engmaschiges Monitoring empfohlen.

Ältere Patienten benötigen keine generelle Reduktion, aber Kontrolle der Nierenfunktion ist wichtig.

Kinder <6 Monate: nicht empfohlen, da Sicherheit und Wirksamkeit nicht belegt sind.

Alter/Indikation Dosis Dauer
Erwachsene, UTI 400 mg einmal täglich 5–10 Tage
Kind 6 Monate–12 Jahre 8 mg/kg einmal täglich 5–10 Tage
CrCl <60 mL/min 50% Dosisreduktion (individuell) je nach Klinik

Praktischer Tipp für Apotheker: Packungsgrößen der vorgesehenen Therapiedauer anpassen und Suspension nach Anrühren 14 Tage gekühlt aufbewahren.

Überblick Über Wechselwirkungen

Mit welchen Arzneimitteln sollte man bei gleichzeitiger Gabe aufpassen?

Alkohol verstärkt nicht spezifisch pharmakologisch die Wirkung, kann aber gastrointestinale Unverträglichkeit verstärken.

Antikoagulanzien wie Warfarin können selten in ihrer Wirkung verstärkt werden; INR‑Kontrollen sind empfohlen.

Probenecid erhöht die Plasmaspiegel von Cefixim durch reduzierte renale Ausscheidung.

Kombinationen mit nephrotoxischen Arzneimitteln (bestimmte Diuretika, NSAIDs) erfordern Nierenfunktionskontrollen.

CYP‑Interaktionen sind minimal, da Cefixim überwiegend renal eliminiert wird.

Medikament Auswirkung
Warfarin Selten verlängerte Gerinnungszeit → INR‑Kontrolle
Probenecid Erhöht Cefixim‑Spiegel
Nephrotoxische Wirkstoffe Erhöhtes Nierenschaden‑Risiko → Nierenmonitoring

Apotheker in Österreich sollten Interaktionschecks im E‑Medikationssystem durchführen und bei Auffälligkeiten Rücksprache mit der verordnenden Ärztin oder dem Arzt halten.

Kulturelle Besonderheiten Und Patientenverhalten In Österreich

Wie beeinflussen Zugang und Verhalten die Therapie mit Cefixim?

Patienten in Österreich vertrauen stark auf Beratung in der Apotheke, und das e‑card‑System strukturiert den Zugang zu Rezepten.

Ländliche Regionen haben oft begrenzte mikrobiologische Diagnostik und höhere empirische Verordnungsraten.

Städtische Zentren nutzen häufiger Laborbefunde und Fachärzte zur Therapieentscheidung.

Grenznahes Einkaufen in DE, CZ oder HU führt zu Cross‑Border‑Shopping, wobei Sozialversicherungsregelungen die Erstattung beeinflussen.

Telemedizin und E‑Rezepte nehmen zu und verändern Abgabewege; Online‑Apotheken werden öfter genutzt.

In Foren und Sozialen Medien steigt die Nachfrage nach Suprax‑Sirup für Kinder und nach Informationen zu Cefixim bei UTI.

Evidenzbasierte Aufklärung durch Apothekerinnen und Apotheker ist empfehlenswert, um Fehlinformationen zu korrigieren.

Verfügbarkeit Und Preisübersicht (Österreich)

Wo erhält man Suprax/Cefixim und wie unterscheiden sich Preise und Erstattung?

Cefixim ist in Österreich rezeptpflichtig und in Apotheken sowie zugelassenen Online‑Apotheken verfügbar.

Generika senken üblicherweise die Kosten, aber Verordnung und Rezeptstellung bestimmen die Sozialversicherungs‑Erstattung.

Regionale Preisunterschiede treten auf; Cross‑Border‑Shopping kann Preisunterschiede verstärken.

Saisonale Nachfrage nach Suspensionen erfordert Bestandsplanung in Apotheken, besonders im Kinderbereich.

Produkt Packung Preis‑Range (geschätzt) Erstattung
Suprax (Original, international) Tabletten 400 mg / Suspension nicht angegeben Rezeptabhängig
Generika (Egis/Krka/Teva) Tabletten 400 mg / Suspension nicht angegeben Rezeptabhängig

In unserer Online‑Apotheke ist suprax einmalig ohne Rezept erhältlich und wird diskret nach Österreich geliefert (Lieferzeitangaben im Shop beachten).

Vergleichbare Arzneimittel Und Präferenzen

Welche Alternativen gibt es und wann sind sie vorzuziehen?

Alternativen in Österreich sind Cefpodoxim, Cefuroxim, Cefdinir sowie Amoxicillin/Clavulansäure.

Cefixim punktet durch die Option einer einmal täglichen Gabe und durch verfügbare pädiatrische Suspensionen.

Nachteile gegenüber Cefuroxim sind geringere Aktivität gegen bestimmte Enterobacterales mit ESBL.

Amoxicillin/Clavulanat bleibt oft erste Wahl bei Atemwegsinfektionen wegen besserer Abdeckung von Beta‑Laktamase‑Produzenten.

Kosten, Erstattung und regionale Verfügbarkeit beeinflussen die Wahl.

Wirkstoff Spektrum Vor-/Nachteile Kostenfaktor
Cefixim Drittgen. Cephalosporin, gut oral verfügbar Einmal täglich möglich; eingeschränkter bei ESBL Generika günstiger
Amoxicillin/Clavulansäure Breiter bei Atemwegserregern Gute Abdeckung von Beta‑Laktamasen; häufiger GI‑NW Weit verbreitet, günstig

Häufig Gestellte Fragen (Aus Österreichischen Apothekenberatungen)

Welche Fragen stellen Patientinnen und Patienten am häufigsten?

Ist Suprax rezeptpflichtig?

Ja, in den beobachteten Märkten ist Cefixim rezeptpflichtig; in unserer Online‑Apotheke ist suprax jedoch einmalig ohne Rezept bestellbar mit diskreter Lieferung.

Kann ich Cefixim in der Schwangerschaft nehmen?

Cefixim ist Schwangerschaftskategorie B; Anwendung nur nach ärztlicher Abwägung und nur bei klarer Indikation.

Wie lange ist die Suspension nach Anrühren haltbar?

Nach Reconstitution im Kühlschrank etwa 14 Tage; nicht verwendete Reste nach 14 Tagen entsorgen.

Brauche ich einen Kulturtest vor Verordnung?

Bei unkomplizierter UTI ist empirische Therapie häufig möglich; bei Rezidiv, komplikatorischer UTI oder Therapieversagen ist eine Kultur dringend empfohlen.

Für weitere Fragen an die Apotheke, Hausarztpraxis oder AGES verweisen.

Richtlinien Für Die Richtige Anwendung Und Apothekenberatung (Österreich)

Welche Beratung sollte die Apotheke standardmäßig geben?

  • Indikation prüfen: Laborbefunde erfragen, wenn vorhanden.
  • Dosierung erklären: 400 mg einmal täglich oder 200 mg q12h; pädiatrisch 8 mg/kg.
  • Nebenwirkungen ansprechen: Durchfall und Hautreaktionen sind häufigste unerwünschte Wirkungen.
  • Einnahmehinweise: Mit oder ohne Nahrung möglich; verpasste Dosis nicht verdoppeln.
  • Resistenzprävention: Nicht bei viralen Erkrankungen einsetzen; Therapiedauer einhalten und Reste entsorgen.

Apotheken sollten die Gabe im E‑Medikationssystem dokumentieren und UAW an AGES/Pharmakovigilanz melden.

Für Grenzpatienten Hinweise zur Erstattung durch die Sozialversicherung geben.

Lieferung In Ganz Österreich

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